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Ratgeber und Verzeichnis für Dunkelfeldmikroskopie

Worin liegen die Unterschiede bei den Chipgrößen der Dunkelfeldkameras?

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Bei den Dunkefeldkameras gibt es Kameras mit unterschiedlichsten Chipgrößen. So werden häufig Kameras mit 1/3″, 1/2″ oder 2/3″ angeboten. Pauschal lässt sich hier sagen, je größer der Kamerachip, desto größer auch des Bildausschnitt den die Kamera liefert. Bitte beachten Sie hier unbedingt, dass die Kamera nicht den gleichen Bildausschnitt zeigen kann wie der Ausschnitt den Sie durch das Okular des Dunkelfeldmikroskops sehen können. Dies hat folgenden einfachen Grund. Das vom Mikroskop ausgegebene Bild ist ein rundes. Alle Mikroskoplinsen sind rund und liefern auch ein rundes Bild. Der Kamerachip in der Dunkelfeldkamera hingegen ist quadratisch. Wäre der Chip jetzt größer als das ausgegeben Bild des Mikroskopes, so hätte man die schwarzen Ränder des Kamerachips im Bild, die nicht belichtet würden. Die Kamerachips müssen daher kleiner sein als das runde Mikroskopbild. Malt man ein Quadrat in einen Kreis so erkennt man direkt, dass die vom Quadrat nicht erfassten Ecken des Bildes auch nicht vom Bild erfasst werden und der Bildausschnitt der Mikroskopkamera in der Regel zwischen 50 und 20% kleiner als das Okularbild ist. Je größer also der Kamerachip, desto näher kommen Sie an das Gesichtsfeld des Okulares heran. Achten Sie daher unbedingt auf die Chipgröße der Kamera.

19. September 2013 |

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