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Ratgeber und Verzeichnis für Dunkelfeldmikroskopie

Mikroskopköpfe

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mikroskopkopf1

Es gibt Mikroskope mit monokularem Kopf, binokularem und trinokularem Kopf. Der monokulare Mikroskopkopf wird bei Dunkelfeldmikroskopen in der Regel nicht verwendet. Es kann hier nur mit einem Auge durchgeschaut werden. Das 2. Auge muss zu gekniffen werden, was sehr ermüdend für eine Dauerbeobachtung wird.

mikroskopkopf1

Der binokulare Mikroskopkopf hingegen ermöglicht die bequeme Beobachtung mit 2 Augen. Der Augenabstand zwischen den 2 Mikroskoptuben, kann eingestellt werden und somit optimal auf Ihre Anforderung eingestellt werden. Dieser Tubus stellt das Minimum dar, welches ein Dunkelfeldmikroskop haben sollte. Nachteil, es ist kein Anschluss für eine Kamera vorhanden. Sie können die Beobachtungen nicht dokumentieren.

binokulartubus

Der trinokulare Mikroskopkopf stellt die gängigste Form in der Dunkelfeldmikroskopie dar. Hier können Sie bequem mit 2 Augen beobachten, den Augenabstand einstellen und haben eine Vorrichtung zur Kameraaufnahme für Dokumentationszwecke.

trinokularertubus2

Bei den trinokularen Mikroskoptuben ist ein Umlenkprisma im Kopf eingebaut welches über den Wahlhebel an der Seite aktiviert werden kann. Zieht man diesen Wahlhebel heraus, so gibt das Prisma den Kameratubus, der bei eingeschobenen Hebel geschlossen ist, frei und die aufgesetzte Kamera bekommt ein Bild geliefert. Bezüglich der Lichtverteilung zu den Okularen hin, bei geöffnetem Phototubus gibt es unterschiedlichste Varianten. Wir präferieren hier eine 20 zu 80 Verteilung bei welcher 20% des Lichtes in die Okulare gehen und 80% in den Kameratubus. Es gibt auch 100% Umschalter bei denen alles Licht in den Kameratubus geht und die Okulare blind werden. Diese Form empfehlen wir jedoch nicht, da dann der Heilpraktiker nicht mehr durch die Okulare blicken kann, während der Patient die Präparate am Bildschirm sehen kann. Auch bezüglich Kamera sind die modernen Dunkelfeldmikroskopkameras so lichtempfindlich, dass die 20:80 Umschaltung völlig ausreichend ist. Ein trinokularer Kopf bietet noch keine Aufnahme für eine Kamera. Es muss hier immer ein auf die Kamera abgestimmter Kameraadapter mit angepasster Optik dazu genommen werden. Bei der Wahl der passenden Dunkelfeldkamera und des passenden Adapters helfen wir Ihnen gerne weiter.

19. September 2013 |

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